VBV Trofaiach/WSV Eisenerz Volleyball
                                         40trofaiach     40eisenerz     40stmk     40askoe     40oevv     40stvv     40cev     40fivb

Geschichte der Spielgemeinschaft

WSV & VBV

Die Spielgemeinschaft zwischen dem WSV Eisenerz und dem VBV Trofaiach (vormals SSV) ist eine der ältesten Volleyball-Spielgemeinschaften Österreichs. Erstmals spielte man 1985 als VC Eisenstraße zusammen in der steirischen Landesliga, später als „LET“ (Leoben, Eisenerz, Trofaiach) bis zur 2. Bundesliga ehe man als „ET“ den Durchmarsch von der Landesliga in die AVL (höchste österreichische Spielklasse) schaffte.

Ursprung BORG Eisenerz
Während der olympischen Spiele in München 1972 wurde die Faszination der Sportart Volleyball erstmals einem breiten TV-Publikum zugänglich gemacht, worauf sich Prof. Mag. Wolfgang Meixner im BORG Eisenerz entschloss, Volleyball intensiv in den Sportunterricht einfließen zu lassen. Bereits 1976 war daraus eine Regionalligamannschaft entstanden, die ausschließlich aus Schülern des BORG bestand.
Alle weiteren Vereinsgründer der Region (Ausweger und Mag. Laure in Trofaiach, Mag. Burghardt in Leoben) waren Spieler dieser ersten erfolgreichen Eisenerzer Mannschaft.

Aus dem Schulsport geboren
Die Entstehung der Volleyball-Schülerliga für Mädchen war ausschlaggebend dafür, dass im Laufe der Jahre immer mehr Augenmerk auf den Damensektor gelegt wurde.
1984/85 war erstmals ein Eisenerzer Team im Österreich-Finale der Schülerliga vertreten, die spätere Nationalteamspielerin und Tochter unseres Volleyball-Ahnvaters Ulrike Meixner war Motiv und Leistungsträgerin dieser Mannschaft.
Bald darauf begannen die jungen Lehrer Heinz-Peter Koch in Eisenerz und Karlheinz Ausweger in Trofaiach intensiv mit ihren Schülerligateams zu trainieren, woraus nicht nur in Summe acht Schülerligatitel (6x Eisenerz, 2x Trofaiach) entstanden, sondern auch sehr viele Volleyballspielerinnen die Hauptschulen absolvierten, welche dann im BORG Eisenerz "volleyballerisch" weiter betreut wurden.
Um auch die Absolventen des BORG und schulfremde Personen integrieren zu können wurden die Vereinsstrukturen nach und nach ausgebaut bis in der Saison 2001/02 unter Trainer Olaf Mitter der Aufstieg in die AVL gelang.

Nachwuchsschmiede - VAM-Volleyballakademie für Mädchen
Ab den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts dominierten die Obersteirerinnen die steirischen Nachwuchsbewerbe wie nie ein Verein davor oder danach, von 1994 bis 2003 wurden alle (!) weiblichen steirischen Nachwuchsmeistertitel gewonnen, 2001 war ET der erfolgreichste Verein Österreichs im weiblichen Nachwuchs, etliche österreichische Meistertitel wurden errungen, mehr als 20 ET-Spielerinnen wurden in wenigen Jahren in diverse Nationalteams berufen.
Aus dem "Schwerpunkt Volleyball" des BORG Eisenerz entstand schließlich unter der Standortleitung von Heinz-Peter Koch die Volleyballakademie für Mädchen, ein Landesleistungszentrum, in dem Mädchen professionelle Trainingsbedingungen vorfinden und leistungsmäßig zu Spitzensportlerinnen ausgebildet werden. ET ist der Partnerverein des Leistungszentrums.

15 Jahre erste Bundesliga
Bemerkenswert war der Aufstieg der Mannschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. In der Saison 2000/2001 spielte das junge Team noch in der Landesliga, innerhalb von zwei Saisonen schaffte man ausschließlich mit jungen Eigenbauspielern den Durchmarsch Landesliga, 2. Bundesliga bis in die AVL.

In der ersten Saison (2002/2003) in Österreichs höchster Liga wurde auf Anhieb Platz 7 erreicht.

2003/2004 kämpfte das Team mit dem Verletzungsteufel, die ehemalige Volleyball-Europameisterin Louidmila Smöch konnte als Trainerin aber souverän den Klassenerhalt fixieren.

2004/05 schlug sich das Team unter Trainer Fahrudin Burek unter seinen Möglichkeiten. Nach einer verkorksten Herbstsaison landete die Mannschaft in der unteren Play-off, in der jedoch alle Spiele gewonnen und somit der Klassenerhalt fixiert werden konnte.

2005/06 entwickelte sich zur erfolgreichsten Saison von ET, im Grunddurchgang wurde mit dem vierten Platz die Qualifikation zur Meister Play off erreicht, in der die Mitter/Koch Truppe nicht zuletzt durch eine Verletzung der Topscorerin Olga Kapusta nicht mehr zulegen konnte.
Doch auch mit dem sechsten Endrang durfte ET Europacup spielen und sogar ein CEV Cup Turnier veranstalten, vom 5.-7.Jänner 2007 in Trofaiach und Eisenerz!

2006/07 war schon alleine dank des CEV-Cups Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Zwar wurden die Spiele gegen Athen (GRE), Benidorm (ESP) und Novo Mesto (SLO) verloren, die Mannschaft schlug sich aber recht passabel. In der Meisterschaft wurde das Meister Play off knapp verfehlt, die mittlere Play off konnte mit dem an entscheidenden Positionen verjüngtem Team (Karriereende Ulla Laure, Martina Jantschgi) gewonnen und somit wieder einmal Endrang 7 erreicht werden.

2007/08 musste die Mannschaft nach dem Karriereende von Stützen wie Ines Kahr, Olga Kapusta und Maiky Maresch nochmals kräftig umgebaut werden. Trotz der Verpflichtung erfahrener und guter Spielerinnen dauerte es vor allem wegen einiger schwerer Verletzungen lange, bis ein schlagkräftiges Team geformt werden konnte. Erst am allerletzten Spielwochenende konnte das Abstiegsgespenst vertrieben werden.

2008/09 qualifizierte sich ET mit Platz fünf im Grunddurchgang souverän für das Meister Play off. Nach zwei 3:1 Niederlagen im Viertelfinale gegen Vizemeister Wildcats Klagenfurt war die Luft im Spiel der ET-Girls draußen, am Schluss wurde es der achte Meisterschaftsplatz.

2009/10 wurde das Team abermals kräftig umgebaut. Sophie Wallner verließ ET Richtung Klagenfurt (vor ihrer Rückkehr auch noch Profivolleyballerin in Belgien und Schweden) , Brittney Page spielte für das kanadische Nationalteam, Martina Erhart ging nach Puerto Rico, Sandra Strubel wollte mehr Zeit für die Uni, sodass junge Eigenbauspielerinnen wie Julija Stojcevic, Talente wie Katrin Sinkovits und Eva Pratschke, arrivierte Spielerinnen wie Sonja Thimary und reaktivierte Spielerinnen (Sina Ausweger, Nina Edlinger, Ulla Laure) den Kader füllten. Das neu formierte Team spielte teilweise sensationelle Spiele, zum Beispiel zu Hause gegen Wels, Hartberg, Linz und Dornbirn oder auch bei TI Innsbruck. Andere Spiele waren hingegen sehr durchwachsen, am Ende wurde es wieder einmal der respektable 7. Platz.

2010/11
Nach der guten Vorjahresplatzierung und mit so gut wie unverändertem Team war die Hoffnung groß, ganz vorne mitspielen zu können. Das Schicksal meinte es aber nicht sonderlich gut mit Eisenerz/Trofaiach. Langwierige Erkrankungen von Leistungsträgerinnen und stark spielende Gegner ließen nur den 10. Endrang zu, der die Mannschaft knapp vor dem Abstieg bewahrte.

2011/12-Das Kreuz mit dem Kreuz
Diese Saison war ein Spiegelbild der vorangegangenen, speziell Pamela Plassnegger und Alina Dedic kämpften mit langwierigen Rückenproblemen, mehr als Platz 10 war abermals nicht drin.

2012/13
Eine Ära ging zu Ende, mit Kapitänin Pamela Plassnegger ging die letzte Spielerin von Board, die elf Jahre zuvor als blutjunge Schülerin in die AVL aufgestiegen war. Die Trofaiacher Vorzeigeathletin war ab ihrem 15. Lebensjahr Nationalspielerin. Mit ihr ging auch ihr langjähriger Trainer Olaf Mitter, der sich fortan wieder dem Nachwuchs widmete.
Alina Dedic übernahm die Kapitänsschleife, mit Janko Hochstätter kam ein arrivierter Trainer, der Talente aus der Südoststeiermark mitbrachte und zu einem schlagkräftigen Team formte, welches den 8. Endrang belegte. Mit Maria Witsch, Corina Breuss und Birgit Schöttl wurden drei junge Spielerinnen erstmals ins Nationalteam berufen und die Damen sollten nicht mehr die einzigen ET-Bundesligisten sein: Das erste Herrenteam schaffte den Aufstieg in die 2. Bundesliga, das zweite Herrenteam stieg in die 2. Landesliga auf. Mit dem österreichischen U11-Meistertitel wurde "endlich" auch wieder ein österreichischer Meistertitel eingefahren.

2013/14
Viel vorgenommen hatte sich die Hochstätter-Truppe im zweiten Jahr der Ära des Coach aus Murska Sobota. Mit Tochter Hana kam eine weitere Zuspielerin und mit Nina Nesimovic stieß eine hochtalentierte Mittelblockerin zum Team. Nach sehr gutem Start kam ab Mitte November Sand ins Getriebe der Obersteirerinnen. Symptomatisch war ein Spiel gegen die Klagenfurter Wildcats, denen man zweieinhalb Sätze keine Chance ließ, um letztlich doch noch mit 2:3 zu verlieren. Am Schluß reichte es für die Damen für den 10. Endrang. Die Herren schafften unter Spielertrainer Michael Omer den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd und viel Freude bereitete der Aufstieg der ET3-Damen in die 1. Landesliga und vor allem der weibliche Nachwuchs mit gleich drei österreichischen Meistertiteln, die Titel acht bis zehn und ein Rekord in der Vereinsgeschichte.

2014/15
Teo Pajnik, eine Empfehlung seines Vorgängers Janko Hochstätter, kam als Coach des AVL-Teams, das in dieser Saison extrem weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Ein einziger Punkt im Grunddurchgang bedeutete, dass der Klassenerhalt über die Relegationsspiele geschafft werden musste. Unter Interimscoach Olaf Mitter gelang dies gegen den VC Mils aus Tirol ohne Bedrängnis. Die Herren verbesserten sich ins Mittelfeld der 2. Bundesliga Süd und zwei weitere österreichische Meistertitel im weiblichen Nachwuchs bestätigten die gute Arbeit, die hier geleistet wird. Erstmals gelang einem weiblichen Vereinsmitglied auch ein österreichischer Meistertitel im Beachvolleyball: die zu diesem Zeitpunkt noch 13jährige Julia Mitter gewann mit der Deutschlandsbergerin Ronja Klinger den österreichischen U16-Meistertitel. Dadurch kam Julia auch zu internationalen Ehren, bei der U17-WM-Qualifikation in Slowenien landete sie auf Platz 8.

2015/16
Die Saison 2015/16 war fast eine Kopie der vorangegangenen im positiven wie im negativen Sinne. Highlights waren abermals zwei österreichische Meistertitel im weiblichen Nachwuchs und auch der österreichische Beachvolleyballmeistertitel U16 einer ET-Spielerin konnte wiederholt werden. Großartig war auch der Einzug der Damen ins Final Four des österreichischen Cups, in dem der spätere Sieger SVS Post Wien an den Rand einer Niederlage gebracht wurde. Weit unter den Möglichkeiten blieb das erste Damenteam aber wieder in der Meisterschaft. Mit fünf Siegen aus 20 Spielen im Grunddurchgang versäumte das Team von Neo-Spielertrainerin und ET-Heimkehrerin Sophie Wallner um einen läppischen Punkt das Meister Play off der besten acht Teams und musste sich abermals über die Aufstiegsrunde den Klassenerhalt sichern. Dies gelang mit dem Punktemaximum. Durch die Reduktion der Liga auf zehn Teams musste UVF Melk den Weg in die 2. Bundesliga antreten. Nicht mehr in der 2. Liga vertreten waren die Herren. Fast alle Eigenbauspieler hatten nunmehr als Studenten ihren Lebensmittelpunkt nach Graz verlegt, daher entschloß sich der Vorstand auf einen Neustart in der steirischen Gebietsliga. Die verbliebenen Spieler und jungen Talente hatten dort keine Mühe in die 2. Landesliga aufzusteigen. Die ET3-Damen belegten in der Meister Play off der ersten Landesliga den sehr guten 3. Platz und die Akademiemädels gewannen die 2. Landesliga vor den Kolleginnen des Ballsportmodells Graz/Liebenau.

Unsere Partner
180rse  180herzbergland 180allianz 180giwog 180hoppala
120stwtrofaiach 120praebichl 120kelag
Ihr Partner für Wärme und Energie
120pendl 120propeller
120muenze 120lh 120stueckelschwaiger 120plastoseal swietelsky logo