Aus der Traum vom Halbfinale

 

linz niederlage gepaDie Enttäuschung war groß, als am vergangene Sonntag in Linz der Schlusspfiff ertönte. Nach der, noch vom Trubel des Cupfinales geprägten Niederlage gegen Linz zu Hause, mussten sich die Erzbergmadln auch auswärts den Steelvolleys geschlagen geben und schaden damit aus dem Rennen um den Meistertitel aus. Die Madln lieferten sich einen beherzten Kampf, den die Linzerinnen schließlich in einem dramatischen fünften Satz für sich entscheiden konnten.

Das Spiel war geprägt von druckvollen Services der Linzerinnen und ihrem starken Block, gegen den die Madln oft keine Lösung fanden. Nach einem 0:1 Rückstand kämpfte sich die Mannschaft zurück und holte noch einmal alles aus sich heraus.

Im entscheidenden fünften Satz lag man bereits mit 10:6 in Führung und hatte den Sieg fast in der Tasche. Doch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung zu Gunsten der Linzerinnen brachte den Spielverlauf ins Wanken. Zudem machte der starke Block der Gegnerinnen den Erzbergmadln das Leben schwer, sodass sie den Satz schließlich mit 13:15 im Tiebreak verloren.

Die Enttäuschung und Ratlosigkeit nach dem Spiel waren groß. Topscorerin Julia Mitter erzielte starke 27 Punkte, doch es reichte am Ende nicht für den Sieg. Mittelblockerin Theresa Scheitz zeigt sich frustriert: „Nach so einem tollen Grunddurchgang und dem Einzug ins Cup-Finale sind wir wirklich sehr enttäuscht und traurig, jetzt nicht ins Halbfinale gekommen zu sein. Die Linzerinnen waren heute nur am Service und Block besser und den fünften Satz hatten wir eigentlich schon in der Tasche! Wir müssen das als Mannschaft noch verarbeiten und in den kommenden Wochen Energie und neue Motivation sammeln, um den fünften Platz zu erreichen! Immerhin könnten wir dann kommende Saison im Europacup mitspielen, was wir uns heuer mehr als verdient haben.“

Trotz der bitteren Niederlage bleibt den Erzbergmadln die Möglichkeit, um den fünften Platz zu kämpfen. Wie in den letzten beiden Saisons geht es im Kreuzspiel erneut gegen Salzburg. Sollte dieses Spiel gewonnen werden, wäre ein weiteres Duell gegen Klagenfurt oder Hartberg um Platz fünf möglich. Beide Spiele werden in Eisenerz oder Trofaiach ausgetragen. Nun gilt es, die Enttäuschung hinter sich zu lassen und mit voller Kraft den nächsten Herausforderungen entgegenzutreten.

Foto: gepa

Die nächsten Heimspiele

Heimspielplakat

Freitag, 21.02. 20:00 Uhr SH Eisenerz
AVL Madln - Steelvolleys Linz/Steg, 1. Viertelfinale

Samstag, 01.03. 13:00 Uhr SH Eisenerz
2. LL Madln - Beachelors Kindberg

Samstag, 01.03. 15:00 Uhr SH Eisenerz
2. LL Madln - HIB Volley 3
Sonntag, 02.03. ab 10:00 Uhr SH Eisenerz
U18-Landesfinale weiblich Final 8 


Volleyballverein Erzbergmadln und Erzbergbuam Trofaiach Eisenerz

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